Aktuell

16.09.2022: 5-jähriges Dienstjubiläum

Das Emil-Sräga-Haus feiert ein weiteres Jubiläum: Die Heimleiterin, Frau Katarzyna Antos (links) und Frau Jennifer Speck, stellv. Pflegedienstleitung, gratulieren Herrn Franco Pancamo , Hausmeister, ganz herzlich zum 5-jährigen Betriebsjubiläum. Schön, dass Sie uns, lieber Herr Pancamo, als Hausmeister schon so lange treu sind. Wir freuen uns auf weitere gute Zusammenarbeit mit Ihnen!

 


 

16.09.2022: Herzlich willkommen im Team!

Das Team des Emil-Sräga-Hauses freut sich über die Verstärkung ab dem 15.09.2022:  Heimleitung Frau Antos (links) begrüßt Frau Armie Schneider, frisch ausgebildete Altenpflegerhelferin, in der Einrichtung. Wir wünschen Ihnen einen guten Start! Herzlich willkommen im Team 😊

 


 

13.09.2022: 10-jähriges Dienstjubiläum

Frau Corinna Feininger (stellv. Heimleitung/ Pflegedienstleitung) links und Jennifer Speck (stellv. Pflegedienstleitung) rechts gratulieren Frau Margot Bühler (Mitte) ganz herzlich zum 10- jährigen Betriebsjubiläum. Schön, dass Sie uns, liebe Frau Bühler, als Präsenzkraft schon so lange die Treue halten.

 


 

30.08.2022: Singkreis

Der Singkreis der AWO Seniorenwohnanlage Freiburgerstraße traf sich während des Sommers jeden Montag im Hof des Emil-Sräga-Hauses vor dem Pavillion. Mit der Zeit gesellten sich immer mehr Heimbewohner und -bewohnerinnen des Emil-Sräga-Hauses dazu. So hat sich der Singkreis während der letzten Wochen zu einer Gruppe entwickelt, die diese Woche etwa zur Hälfte aus Heimbewohnern und -bewohnerinnen des Emil-Sräga-Hauses bestand.

 


 

19.08.2022: Alle neune“


Heimbewohner Ekkehard Rohrer freut sich. Eben hat er alle neun Kegel der transportablen Kegelbahn im Hof des Emil-Sräga-Hauses getroffen. Betreuungskraft Hanni Hassfeld hat die Kegelbahn mit Unterstützung von Angehörigen für das Emil-Sräga-Haus erworben. Diese Woche hat sie die Bahn wieder im Hof aufgebaut. Und spontan ist eine unterhaltsame Kegelrunde entstanden, bei der viele Bewohner teilnehmen konnten. Kegeln ist oft mit der Biographie der Bewohner verknüpft – und wenn jemand die Kugel in die Hand nimmt, kann das schon Erinnerungen wecken.

 


 

16.08.2022: Tierischer Besuch

Golden Retriever Gino ist ein gern gesehener Gast im Emil-Sräga-Haus. Der Hund gehört Präsenzkraft Beate Hamburger. Sie berichtet von vielen guten Erfahrungen, die viele Bewohner mit Gino gemacht haben. Ein Beispiel: „Ein Bewohner hat immer wieder geschrien. Wenn sich der Hund hin gelegt hat, ist der Bewohner ruhig geworden“, erzählt Beate Hamburger. Mit der Zeit seien Bewohner und Hund richtige Freude geworden. Wenn Gino dabei war, habe er sich immer gleich zu Füßen des betroffenen Bewohners gelegt. Wir freuen uns über Ginos Besuche und freuen uns auf noch viele schöne gemeinsame Stunden mit ihm.

 


 

04.08.2022: Veranstaltung im August

 


 

04.08.2022: AWO-Mitarbeiter und Autor liest aus seinen Demenz-Vorlesebüchern

Im Rahmen des Sommerprogramms der Stadt Tengen liest Autor Uli Zeller im katholischen Pfarrheim aus seinen Büchern vor. Umsatz aus dem Buchverkauf wird an die Caritas gespendet und kommt Menschen zugute, die unter dem Krieg in der Ukraine leiden.

Die alte Dame ist aufgeregt. Sie steht an der Türe. „Ich will heim“, sagt sie. Und dies, obwohl sie sich in dem Haus befindet, in dem sie seit 30 Jahren lebt. Die betroffene Frau leidet an einer Demenz, wie etwa 1,6 Millionen Menschen in Deutschland. Dass sie sich nicht zuhause fühlt, kann damit zusammen hängen, dass sie in ihrer Kindheit an einem ganz anderen Ort gelebt hat. In ihrer Demenz kann sie sich nun vielleicht besser an den Sehnsuchtsort ihrer ersten Lebensjahre erinnern, als an ihren jetzigen Wohnort. „Diskutieren bringt in solchen Situationen nichts. Es ist viel besser, den Betroffenen auf Gefühlsebene zu begegnen. Auch wenn das natürlich nicht immer so einfach ist. Vielleicht kann man sie auch ablenken oder an schöne Erlebnisse erinnern“, rät Uli Zeller. Eine von vielen Ideen, die der Demenz-Autor und langjährige Mitarbeiter des Emil-Sräga-Hauses am Rande seiner Lesungen weitergibt. Patentlösungen gebe es in diesem Bereich ohnehin keine, so Zeller. Viel mehr müsse man die Biographie der betroffenen Person einbeziehen – und könne sein Gegenüber dann vielleicht damit abholen.

Ein Schlüssel zur Vergangenheit sind Geschichten. Geschichten über Ereignisse von früher. So hat Zeller ein Vorlesebuch über die 50er-Jahre geschrieben, in dem Zeitzeugen vom „Wunder von Bern“, vom Volksaufstand in der DDR oder von ihrem ersten Fernsehapparat erzählen. Episoden, die an der Banalität des normalen Alltags anknüpfen und den Bogen zum großen Weltgeschehen spannen. Ein weiteres Vorlesebuch Zellers hat den Titel „Frau Schmitt fährt mit“ und enthält Urlaubsgeschichten. In einem anderen Vorlesebuch befinden sich lauter Geburtstagsgeschichten. Ob fröhlich, nachdenklich oder unterhaltsam – Zellers Geschichten helfen oft, den Alltag mit Menschen mit Demenz besser zu meistern. Bei jeder Geschichte befinden sich auch praktische Aktivierungstipps und Gesprächsimpulse. Insgesamt hat Uli Zeller elf Bücher geschrieben. Die meisten davon sind Vorlesebücher für Menschen mit Demenz. Es gibt von ihm aber auch Ratgeber für beruflich oder privat Betreuende. Der gesamte Umsatz aus dem Buchverkauf nach der Lesung im Pfarrheim wird an die Caritas gespendet und kommt Menschen zugute, die unter dem Krieg in der Ukraine leiden. Alle Bücher von Uli Zeller hier: t1p.de/BestZeller

Termin & Ort: Dienstag, 9.8. von 19 bis 20 Uhr. Katholisches Pfarrheim Tengen. Keine Anmeldung erforderlich.


 

02.08.2022: Wir freuen uns über Verstärkung

Das Team des Emil-Sräga-Hauses freut sich über die Verstärkung ab dem 01.08.2022: Heimleitung Frau Antos (rechts) begrüßt Frau Oboladze Nino als Präsenzkraft und Frau Tsutskiridze Rusudan als Pflegehelferin. Wir wünschen Ihnen einen guten Start! Herzlich willkommen im Team 😊

 


 

01.08.2022: „Ich arbeite gern im Emil-Sräga-Haus“

„Ich arbeite gern im Emil-Sräga-Haus“, sagt Celik Abduloski, der als Präsenzkraft auf Familie 1 tätig ist. „Ich arbeite gerne für die Senioren, die im Emil-Sräga-Haus leben. Ich helfe gerne und will ihnen etwas Gutes tun. Sie geben mir auch viel zurück. Wenn ich ihnen zuhöre, kann ich viel von ihnen lernen.“
Mehr hat er in einem Artikel im SÜDKURIER verraten: https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/andere-kulturen-haben-einen-anderen-blick-auf-demenz;art372458,11063303

 


 

16.07.2022: Jubiläum

Frau Antos (Heimleiterin) gratulierte Frau Petra Blender zum 10-jährigen Betriebsjubiläum. Schön, dass Sie uns, liebe Frau Blender, als Verwaltungskraft so lange schon die Treue halten.

 


 

11.07.2022: Musikalische Weltreise: Ein Nachmittag mit Heidi Hedtmann

Aus dem Sauerland kam sie und tourte durch Singen: Heidi Hedtmann trat im Innenhof des Emil-Sräga-Hauses auf. Doch es blieb nicht bei den 20 Bewohnern, die zuhörten. Angehörige kamen hinzu. Hinter den Fenstern des Emil-Sräga-Hauses konnten auch Bewohner in den Zimmern dem Konzert folgen. Vom Balkon des benachbarten betreuten Wohnen waren Bravo-Rufe zu hören. „Was könnte schöner sein als Ruhm und Geld?“, fragte die Sängerin. Und sie antwortete: „Ein Nachmittag bei euch in Singen.“ Und so nahmen es dann auch die Bewohner wahr: Sie schunkelten, bewegten die Arme im Takt und sangen zum Teil auch mit. Die musikalische Reise führte zu den Nordseewellen, nach Italien, Griechenland und England. Aber auch an den Wolfgangsee, ins Wachauerlandl und nach Wien. Die Senioren freuten sich über Schlager von Heintje, Nana Mouscuri und Udo Jürgens. Und die Sängerin stellte fest: „Sie wohnen ja in einer schönen Gegend hier.“ Darauf antwortete eine Bewohnerin: „Ja, wir wohnen im Urlaub.“ Nach dem Konzert kam die Sängerin noch mit den Zuhörern ins entspannte Gespräch. In der Corona-Zeit hätten Heidi Hedtmann die Berührungen gefehlt, sagt sie. Eine blinde Bewohnerin habe heute besonders aufmerksam reagiert, als sie das Dirndl der Sängerin berühren durfte. Und Heidi Hedtmann muss es wissen. Die jodelnde Stimme aus dem Sauerland ist eigentlich Ergotherapeutin und arbeitete bis zum musikalischem Durchbruch im sozialen Dienst eines Seniorenheims. Mehr Infos: http://heidi-hedtmann.de/intro.php

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

20.06.2022: „Wer hat die Nummer 48?“

Eine schöne Abwechslung: Am Nachmittag des Feiertags spielte Sharon Probst im Pavillon des AWO Pflegeheims Emil-Sräga-Haus in Singen Bingo mit den Bewohnern. Es war schön zu beobachten, wie Bewohner ihre Nebensitzer dabei unterstützten, die richtige Zahl auf ihrem Block zu finden.
Viel Freude am gemeinsamen Bingo spielen haben die Heimbewohnerinnen Ingeborg Hoffmann und Brigitte Seyser. Die Aktion im Pavillon ist genau die richtige Abwechslung am Nachmittag von Fronleichnam.
Ob auch die richtigen Zahlen von Heimbewohnerin Wilhelmine Wenzel dabei sind? Aufmerksam hören die Bewohner, welche Nummern gelesen werden – und wer wird am Schluss wohl der Sieger sein?

 

14.06.2022: Singkreis erfreut Bewohner*innen

Der Singkreis der AWO Seniorenwohnanlage Freiburgerstraße traf sich am Montag im Hof des Emil-Sräga-Hauses. Sie sangen viele fröhliche Lieder, teils im Kanon. Viele Heimbewohner*innen, die zum Morgenspaziergang auf dem Hof unterwegs waren, summten gleich mit oder stimmten mit ein. Das Betreuungspersonal des Emil-Sräga-Hauses öffnete die Fenster im südlichen Hausteil, sodass auch Bewohner, die in den Zimmern waren, ihre Freude an den Volksliedern hatten. Birgit Weber von der Seniorenwohnanlage leitet den Singkreis. Sie erläuterte, dass es die Gruppe in wechselnden Formationen seit 30 Jahren gebe. Uns bleibt die Hoffnung, dass die Damen aus dem Nachbarhaus bald wieder zu uns zum Singen kommen.

 

08.06.2022: Veranstaltungen im Juli 2022

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

08.06.2022: Veranstaltungen im Juni 2022

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

01.05.2022 Heimleiterin

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Katarzyna Antos. Seit dem 1. Mai 2022 bin ich  für unsere BewohnerInnen und Mitarbeitenden als Heimleiterin im Emil-Sräga-Haus.

06.02.2022 Geburtstag 108 Jahre

Am Sonntag, den 6.02.2022 feierten wir im Emil-Sräga-Haus den 108sten Geburtstag von Frau F. F.! Die Mitarbeitenden zu zusätzlichen Betreuung nach §43b hatten für diesen Tag eine schöne Geburtstagfeier geplant mit Musik, Gedichten. Frau F. wünschte sich eine original Dresdner Eierschecke (Kuchen). Eine Kollegin (auch aus Dresden) erklärte sich gerne bereit diesen Kuchen zu backen. Blumengrüße gab es von der Heimleitung. Auch der OB von Singen schickte eine wunderschöne Orchidee und eine Glückwunschschreiben der Stadt Singen.

15.01.2022 Vorbereitungen für Fasnet

Der Christbaum im Hof des Emil-Sräga-Hauses wurde schon zum Narrenbaum gestutzt. Und auch beim Basteln in den Wohnfamilien kommt langsam Fasnachtsstimmung auf. Masken, Clowns und gemeinsames Verkleiden macht Spaß und weckt oft Erinnerungen an früher.

28.12.2021 Basten für Neujahr

„Coronabedingt findet derzeit im Emil-Sräga-Haus keine Bastelrunde statt, bei der Bewohner aus verschiedenen Wohnbereichen gemischt werden. Im kleinen Rahmen auf den Wohnbereichen haben die Bewohner fleißig gebastelt und für Sylvester und Neujahr sehr einfallsreiche Dekoration hergestellt.“

15.09.2021 Impfung

Aller guten Dinge sind drei – Drittimpfung im Sräga-Haus

Das Emil-Sräga-Haus gehörte zu den ersten im Kreis, die ein Impfteam für die Drittimpfung ins Haus holen konnten. Leider ist dieses Glück nicht allen Heimen im Landkreis vergönnt, da das Kreisimpfzentrum inzwischen geschlossen hat und die Hausärzte fürs Impfen zuständig sind. Ein mobiles Impfteam des Kreiszimpfzentrums (KIZ) in Singen war wieder im Haus zu Gast. Jetzt wohl zum letzten Mal in dieser Form.

Stefanie Matzner, mobile Impfteamkoordinatorin des KIZ Singen, erklärt: „Wir haben jetzt ein anderes Problem als bei den Erstimpfungen Anfang des Jahres. Damals war der Impfstoff knapp. Jetzt wird die Zeit knapp.“ Damals – an Sylvester – war das Emil-Sräga-Haus sogar die erste Einrichtung im Landkreis, die gegen Corona von einem Impfteam durchgeimpft wurde. Dominik Eisermann, Heimleiter des Emil-Sräga-Hauses, hinterfragt den Sinn, dass die Impfzentren nun schließen. „Wir haben über 50 Pflegeheime im Landkreis.“ Es bedeute für die Hausärzte einen immensen Kraftakt, wenn sie die ganzen Pflegeheime nun mit der Drittimpfung durchimpfen müssten. Schließlich seien sie mit Erst- und Zweitimpfungen schon ausgelastet.

Im Emil-Sräga-Haus wurden 69 Drittimpfungen durchgeführt, davon 42 Heimbewohner und 27 Mitarbeiter. Im Pflegeheim in der Singener Freiburgerstraße wurde bei allen drei Impfungen der Impfstoff von Biontec verabreicht. Es habe bei der aktuellen Aktion vor allem Drittimpfungen gegeben, so Stefanie Matzner vom Kreisimpfzentrum. Eine Erstimpfung sei auch dabei gewesen, ergänzt Dominik Eisermann. „Die Impfung bei uns im Haus war eine Hau-Ruck-Aktion“, bestätigt Eisermann. Viele Formulare mussten ausgefüllt und Unterschriften eingeholt werden, um das Impfteam noch vor der Schließung des Impfzentrums ins Haus zu bekommen. Text: Uli Zeller

Weitere Infos unter:

https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/jetzt-geht-das-dritte-impfen-gegen-corona-los;art372458,10916378

Der Singener Hausarzt Dr. Jörg Axmann impft eine Bewohnerin des Emil-Sräga-Hauses. Er half als Corona-Arzt unseres Hauses dem Impfteam. Das Pflegeheim erhielt mit anderen Heimen nun von einem Impfteam die Corona-Drittimpfung. Kurz vor der Schließung des Kreisimpfzentrums.
Bild: Uli Zeller

 

Heimleiter Dominik Eisermann und stv. Pflegedienstleitung Jennifer Speck ziehen mit dem Biontec-Impfstoff durch das Singener Emil-Sräga-Haus. Es ist eines der ersten Heime im Landkreis, das von einem Impfteam die Drittimpfung erhält. Und da das Kreisimpfzentrum bald schließt, wird es wohl auch eines der letzten Heime sein.
Bild: Uli Zeller

 

Impfung im Wohnbereich des Emil-Sräga-Hauses Singen. Zwischen Küche und Wohnbereich gab es die Drittimpfung im Pflegeheim in der Singener Südstadt. Stv. PDL Jennifer Speck begleitet Dr. Jörg Axmann mit dem Impfstoff durch das Haus.
Bild: Uli Zeller

 

Aufgezogene Spritzen mit Biontec-Impfstoff liegen auf einer Nierenschale, wie hier im Singener Emil-Sräga-Haus. In einigen Heimen im Landkreis gab es nun die ersten Drittimpfungen gegen Corona.
Bild: Uli Zeller

06.08.2021 Eismobil

Am Freitag bei tollstem Wetter hat uns die freie evanglische Gemeinde Singen, unsere Nachbarn, einen Eiswagen für BewohnerInnen und Mitarbeitende vorbeigeschickt. Alle wurden eingeladen. Vielen Dank an unsere lieben Nachbarn für diese süße Überraschung.

05.08.2021 Ein Garten für jung und alt

Irmgard Weggler, Betreuungsassistentin im Emil-Sräga-Haus leitet das Gartenprojekt. Kinder und Senioren kommen hier zusammen – und schon alleine der Geruch nach Erde, Blumen und Gemüse kann viele Erinnerungen bei Menschen mit Demenz wecken. Hier wird gerade unter anderem Kohlrabi geerntet.

Irmgard Weggler, Betreuungsassistentin im Emil-Sräga-Haus leitet das Gartenprojekt. Kinder und Senioren kommen hier zusammen – und schon alleine der Geruch nach Erde, Blumen und Gemüse kann viele Erinnerungen bei Menschen mit Demenz wecken.

Kartoffeln sind das Wichtigste. Wann immer Irmgard Weggler, Betreuungskraft im Emil-Sräga-Haus die Bewohner fragt, was in einen Garten gehört: Kartoffeln werden stets zuerst genannt. Und noch viel anderes Obst und Gemüse gedeiht im 25 Quadratmeter großen Sräga-Garten – viele Bewohner haben aus ihren Zimmern in Haus Nord direkten Blick in den Garten. „Der Garten entspannt unsere Senioren immer“, beschreibt Irmgard Weggler. Durch die vielen Farben und die duftenden Blumen – zudem aktiviere der Garten die Sinne. Der SÜDKURIER hat in seiner Serie „Leben mit Demenz“ den preisgekrönten Sräga-Garten besucht. Zwischen Salat, Schnittlauch und Sauerampfer ist eine Reportage über die Schönheit des Gärtnerns für alt und jung entstanden:

https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/leben-mit-demenz-wie-ein-garten-wieder-ein-stueck-lebensfreude-zurueck-bringen-kann;art372458,10879029

Bilder und Text: Uli Zeller

22.06.2021 Überraschung

Am Dienstag haben Sven Kasapoglu und sein Schwiegervater für alle BewohnerInnen und MitarbeiterInnen selbst gebastelte Gruß- und Dankeskarten an den Heimleiter Dominik Eisermann übergeben. Die Idee hatten Frau Karen Kasapoglu und ihr Mann. Da es über 100 Karten sind, die alle als Unikarte einzel gebastelt und beschriftet wurden, musste die ganze Familie und der Freundeskreis mitarbeiten. Alle im Alter von 5 bis 85 Jahren haben mitgeholfen. Vielen lieben Dank für diese wunderbare Geste.

21.06.2021 Erstes Gruppenangebot

Frau Weggler konnte heute das erste Mal seit über einem Jahr für die BewohnerInnen ein Gruppenangebot anbieten.

17.06.21 Endlich wieder draußen

Nach der langen Lockdownzeit freuen sich die Mitarbeiterinnen und Bewohnerinnen über die ersten Spaziergänge.

15.06.21 Unser Hausmeister: Warum er für die Bewohner ein Gewinn ist

Bild: Uli Zeller

Franco Pancamo ist Hausmeister im Emil-Sräga-Haus. Er kann nicht nur kaputte Dinge wie diese Spülmaschine reparieren. Mit seinen italienischen Wurzeln spricht er auch italienischstämmige Bewohner an, die oft in den 60ern als Gastarbeiter nach Singen gekommen sind. Häufig kurbelt er mit italienischen Floskeln Erinnerungen an die Sprache der Kindheit an.

Der SÜDKURIER widmet dem Thema Demenz eine Serie. Im aktuellen Teil geht es um das Thema Gastarbeiter. Unser Hausmeister Franco Pancamo kam in diesem Artikel zu Wort. Als Gastarbeiterkind nützen ihm seine italienischen Wurzeln dabei, die italienischen Bewohner an ihre Heimat – und die deutschen Bewohner an schöne Urlaube zu erinnern. Mit seinem „Come stai?“, „Buon appetito“ und „Buongiorno“ findet mitten im Alltag Aktivierung statt. Und dies passt auch gut zum Konzept der Seniorenfamilien des Emil-Sräga-Hauses: Gemeinsam in der Familie leben. Und dazu gehört auch das gemeinsame Kochen, das an früher erinnert – und eben der kurze Gruß des „Gastarbeiterkindes“ Franco, der an Italien-Bezüge aus der Biographie erinnert. „Italienisch ist die Sprache des Herzens, deutsch die Sprache der Arbeit“, heißt es unter anderem in dem Artikel. Die frühen Lebensjahre seien den Bewohnern häufig viel präsenter als das, was später im Leben passiert ist. Heimleiter Dominik Eisermann bestätigt dies: „Die Fremdsprache, die jemand im Laufe seines Lebens gelernt hat, tritt im Laufe einer Demenz zurück. Viel besser reagieren Betroffene häufig auf die Muttersprache.“ Franco Pancamo, der aus Sizilien stammt, sagt: „Die Bewohner hatten das gleiche Leben wie meine Eltern. In Amerika spricht man von der klassischen Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär, in Italien gibt es ein Wortspiel, das es ähnlich ausdrückt: Vom Stall (italienisch „stalle“) zu den Sternen (italienisch „stelle“). Genauso gelingt es Franco immer wieder, die Bewohner – ob mit oder ohne Demenz, ob aus Italien oder aus einem anderen Land – herauszuholen: Vom Stall zu den Sternen. Grazie, Franco!

Mehr über unseren Hausmeister und die Situation der älter werdenden Gastarbeiter in Singen finden Sie im Südkurier:

https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/leben-mit-demenz-hausmeister-franco-pancamo-spricht-die-sprache-des-herzens-und-hat-einen-besonderen-draht-zu-pflegeheim-bewohnern;art372458,10826559

14.06.2021 Eismobil

Unser Mitarbeiter Uli Zeller hatte zum Abschied die Belegschaft mit dem mobilen Eismobil vom San Leone überrascht.

Auch BewohnerInnen durften sich bedienen. Eine tolle Abkühlung bei dem heißen Sommerwetter.

 

21.1.21 Emil-Sräga-Haus freut sich über Impfung

Nein, es waren keine Impfgegner, die sich im Hof des Emil-Sräga-Hauses aufgestellt hatten. Im Gegenteil: „Danke an alle, die es möglich gemacht haben, dass wir mit großer Hoffnung ins Jahr 2021 gehen dürfen“, war auf dem Schild zu lesen, das Präsenzkraft Irmgard Weggler und Nico Bassler (Bundesfreiwilligendienst) in den Händen hielten.

Ein Aufatmen geht durch die Reihen des Emil-Sräga-Hauses. An Sylvester fand die erste Impfung gegen das Corona-Virus statt. Der zweite Impftermin war am 21. Januar. Mit rund 100 geimpften Personen ist das Emil-Sräga-Haus die erste Einrichtung des Landkreises, die geimpft wurde.

Das Personal zeigte sich erleichtert. Deutlich zu sehen zum Beispiel als an einem Transparent bei der ersten Impfung im Hof zu lesen war: „Danke an alle, die es möglich gemacht haben, dass wir mit großer Hoffnung ins Jahr 2021 gehen dürfen“, stand auf dem Plakat, das Präsenzkraft Irmgard Weggler und Nico Bassler (Bundesfreiwilligendienst) in Händen hielten.

Zwei weitere Stimmen:

– Nachtwache Karin Strehle: „Ich war überrascht, dass wir so schnell ein Impfteam ins Haus bekommen haben.“

– Präsenzkraft Uwe Forschner sagt: „Ich hatte zunächst Befürchtungen wegen eventueller Nebenwirkungen. Aber das ist sicher das kleinere Übel als an Covid19 zu erkranken.“

Einige weitere Stimmen aus dem Haus:

Ist es nach der ersten Impfung eigentlich zu Komplikationen gekommen?

Dazu Heimleiter Dominik Eisermann: „Ich habe von leichten Kopfschmerzen bei einigen Mitarbeitern und Heimbewohnern gehört. Aber das ist eigentlich ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass der Körper auf den Impfstoff reagiert. Ich habe nur etwas Schmerzen im Oberarm gehabt.“

Pflegedienstleiterin Corinna Feininger erklärt: „Bei mir ist die Impfung auch gut verlaufen. Es hat sich danach wie Muskelkater angefühlt. Ein paar Tage später hat es ein bisschen gejuckt. Das wars auch schon.“

Sharon Probst, Pflegefachkraft und Betreuungskraft stammt aus Großbritannien. Für sie war die Impfung ein Lichtblick. Sie erzählt: „Ich bin erleichtert, dass ich so schnell geimpft werden konnte. Alle meine Angehörigen hatten Covid 19. Es war auch ein schwerer Verlauf dabei. Eine Zweitimpfung nach den empfohlenen drei Wochen ist keine Selbstverständlichkeit. In Großbritannien hat der Schwager eine erste Impfung bekommen. Auf die zweite Dosis muss er nun aber drei Monate warten.“

War es eigentlich kompliziert, daas Impfteam ins Haus zu bekommen?

„Wir mussten mehrere Formulare per Post an alle Angehörige schicken“, erinnert sich Pflegedienstleitung Corinna Feininger. „Eine Datenschutzverordnung musste noch hinterher geschickt werden.“

„Das Emil-Sräga-Haus war das erste Haus, das die Impfung erhalten hat, Startschwierigkeiten gehören da natürlich dazu“, räumt Heimleiter Dominik Eisermann ein. „Es war aufwendig, die notwendigen Unterschriften vor der ersten Impfung von allen Angehörigen und Betreuern zu bekommen. Denn über die Feiertage war es schwierig, Berufsbetreuer zu erreichen. Jetzt ist dieser Kraftakt aber geschafft worden.

Was sagen die Heimbewohner? Ein Beispiel.

Heimbewohnerin Angela Tonder: „Hoffentlich ist der Spuk bald vorbei. Das wäre ein schönes Ostergeschenk, wenn alles wieder normal wäre. Auch ohne Langzeiterfahrungen mit dem Medikament vertraue ich auf die Impfung.“

Weitere Infos:

Die zweite Impfung für Bewohner und Mitarbeiter des Emil-Sräga-Hauses fand am 21. Januar statt. An Sylvester bekamen dort 100 Personen die erste Dosis verabreicht. Die Singener Einrichtung wurde als erstes Heim im Landkreis von einem Team aus Freiburg durchgeimpft. 55 von 70 Bewohnern und 45 von 75 Mitarbeiter ließen sich vom Impfteam des Impfzentrums Freiburg unter der Leitung von Dr. Tobias Lumpp in den Oberarm piksen. In Singen wurden sie unterstützt von der pandemiebeauftragten Ärztin des Landkreises Konstanz Birgit Kloos, Heimarzt Dr. Jörg Axmann und Dr Detlef Schielke, Arzt im Ruhestand. Die Impfaktion dauerte mehrere Stunden.

Uli Zeller

Zum Weiterlesen: https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/impfungen-im-kreis-konstanz-haben-begonnen-diese-106-jaehrige-bekam-die-erste-spritze-gegen-corona;art372432,10702337