Archiv 2013

 

31.12.2013: Silvesterhock

Um das Jahr 2013 ausklingen zu lassen trafen sich heute auf allen Familien BewohnerInnen, Angehörige und Mitarbeiter, jeweils auf den einzelnen Familien um das ablaufende Jahr noch einmal revue passieren zu lassen. Um 18:00 Uhr wurde zusammen mit Angehörigen und Nachbarn ein tolles Feuerwerk im Hof des Emil-Sräga-Hauses gezündet. Wir wünschen allen BewohnerInnen, Angehörigen, MitarbeiterInnen und deren Familien einen guten Rutsch nach 2014.

 


31.12.2013: Filmnachmittag

Im Pavillon wurde wie jedes Jahr von den MitarbeiterInnen der zusätzlichen Betreuung der Film, „Dinner for One“ gezeigt. Alle haben wir viel gelacht.

 


24.12.2014: Bescherung

Ab 16:00 besuchten Frau Menholz und Herr Eisermann alle Familien um dort mit den MitarbeiterInnen, BewohnerInnen und Angehörigen Bescherung zu feieren. Musikalisch wurden wir von MitarbeiterInnen begleitet.

 


24.12.2013: Gottesdienst

Im Pavillon fand heute der traditionelle Heiligabendgottesdienst statt.

 


19.12.2013: Weihnachtsgeschichte

Die MitarbeiterInnen der zusätzlichen Betreuung haben heute die BewohnerInnen zur Weihnachtsgeschichte geladen. Dazu wurde Pusch gereicht und selbst gemachte Bratäpfel.

 


11.12.2013 MDK-Feier

Am Mittwochabend feierten wir mit vielen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen der Jahresabschlußfeier das tolle Ergebnis der Prüfung.

Nochmals vielen Dank an Christina, Corinna, Jenny und Verena! Sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Und Danke für die Torte V.A.!

 


MDK Prüfung 6.12.2013

Am Nikolaustag kam die Überraschung per Mail: MDK-Prüfung 25.11.2013 mit der Traumnote 1,0! Unser Dank gilt allen in der Pflege und Betreuung tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihre tägliche hervorragende Arbeit ein solches Ergebnis möglich machen.

 


Adventsbasar 23.11.2013

Der traditionelle Adventsbasar fand am Samstag statt. Hier werden die von den BewohnerInnen gebasteleten Weihnachtspräsente zum Verkauf angeboten. Am Montagnachmittag findet regelmäßig die Bastelgruppe des Emil-Sräga-Hauses statt. Mit den Einnahmen kann neues Material für die Gruppe der zusätzlichen Betreuung organisiert werden. Neben Kaffee , Plätzchen und Kuchen und der Weihnachtsgeschichte sorgte ein Bläserquartett für den entsprechenden musikalischen Rahmen.

 


Weihnachtsbäckerei: 13.11./20.11.2013

Frau Hassfeld und Frau Schwab von der zusätzlichen Betreuung nach § 87b SGBXI laden diesen Monat die Bewohnerinnen und Bewohner immer wieder nachmittags in den Pavillon zum adventlichen Backen ein.

 


Hasenstall: 13.11.2013

Die Bauarbeiten haben begonnen. Um den BewohnerInnen un den Kindern des Kindergartens St. Martin den Zugang zum Hasenstall zu erleichtern, wird in der nächsten Zeit ein schöner Fußweg/Rundlauf am Hasenstall angelegt.

 


Martinsfest: 11.11.2013

Wie schon im letzten Jahr feierte der Kindergarten St. Martin mit seinen Kindern, den ErzieherInnen und den Eltern das traditionelle Fest des Hl. St. Martin bei uns im Innenhof. Um 15:00 Uhr gingen die Vorbereitungen los. Um 18:15 Uhr kamen die Kinder mit ihren Laternen und sangen die Lieder zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, die warm eingepackt auf die Kinderschar gewartet hatten. Der ganze Innenhof war mit Laternen, Kindern, MitarbeiterInnen und ErzieherInnen gefüllt. Zur Stärkung und zum Aufwärmen wurden heiße Würste gegrillt und Glühwein bzw. Kinderpunsch gereicht. Ein schöner Abend, von dem die BewohnerInnen noch lange erzählen können.

 


Kindergarten St. Martin: 8.11.2013

Das es heute fürs wöchentliche Gartenprojekt zu kalt war, sind die Erzieherinnen mit den Kindern über alle Familien beider Häuser gezogen und haben unsere SeniorInnen mit Liedern erfreut.

 


Apfelfeschtle: 26.10.2013

Am Samstag bereicherte Frau Weggler den Cafeteriabetrieb mit frischen Apfelmost und Zwiebelkuchen sowie Gedanken zum Herbst.

 


Kürbisschnitzen 25.10.2013

Am heutigen Freitag im Gartenprojekt wurden die Kürbisse geschnitzt, die ab heute Abend vor den beiden Häusern stehen und mit Kerzen beleuchet werden.

 


Gartenfreunde: 18.10.2013

Wie jeden Freitag, besuchte uns auch am 18.10.2013 der Kindergarten St. Martin zum Projekt Gartenfreunde. Frau Weggler hatte sich auch dieses Jahr wieder dafür entschieden mit den Kindern und BewohnerInnen eigenes Sauerkraut herzustellen.

Wir freuen uns auf das fertige Sauerkraut mit Schupfnudeln und Würstchen.

 


Modeservice: 7.10.2013

Wie jedes Frühjahr und Herbst besucht uns das Modemobil Modrow um die aktuelle Mode an die Frau bzw. an den Mann zu bringen. Die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen sind immer mit viel Spass bei der Modenschau dabei.

 


Erntedankgottesdienst: 5.10.2013

Am Samstag morgen um 10:00 Uhr haben wir mit BewohnerInnen, Angehörigen und MitarbeiterInnen den Erntedankgottesdienst gefeiert.

 


BewohnerInnenchor: 25.09.2013

Ab 15:30 Uhr wurde im Pavillon geprobt. Der Bewohnerchor des Sräga-Haus unter Leitung unserer Hanni singt derzeit badisches und schwäbisches Liedgut.

 


Filmnachmittag: 11.09.2013

Um dem Ausflug vom 04.09.2013 nachzuspüren haben die KollegInnen, die den Ausflug begleitet hatten, den Film „Rosen aus dem Süden“ gezeigt.

 


Ausflug Mainau: 04.09.2013

Am Mittwochvormittag fuhren wir gut gelaunt mit einem Bus Richtung Mainau. 36 BewohnerInnen und Betreuungspersonal verkürzten die Fahrzeit mit fröhlichem Singen. Dank unseres lieben Busfahrers konnten wir über den Steg bis auf die Mainau fahren. Viel gab es dort zu Sehen! Um die Mittagszeit gab es im Schatten ein Picknick. Alle waren sich einig, dass wir den Ausflug im nächsten Jahr wiederholen werden.

 


Südkurier: 28.8.13

Südkurier

Singen: Altenpflege ist voller Überraschungen

28.08.2013

Von Uli Zeller

Bild: Zeller/Südkurier

Mandy Baxmeier arbeitet im Emil-Sräga-Haus. Die 27-Jährige liebt ihren Beruf als Altenpflegerin.

Mandy Baxmeier ist Altenpflegerin. Der 27-Jährigen gefällt der Song „Walk on“ von U2. Dieses Motto passt auch zu ihrem Beruf. Mandy Baxmeier deutet „walk on“ so: „Immer weiter! Es geht vorwärts!“Eigentlich wollte Mandy Baxmeier ja gerade die Tropfen richten. Aber von allen Seiten wird sie gebremst. Im Hintergrund ruft eine 88-Jährige alte Frau mit weißen Locken und einem großglasigen 80-er-Jahre-Brillengestell: „Hilfe, wo ist denn meine Mutti?“ Das Telefon klingelt: „Hier ist die Apotheke. Nur eine kurze Frage.“ Gerade erscheint der Hausarzt einer Heimbewohnerin. Er hat einige Fragen an Schwester Mandy. „Mandy unter Strom“, nennt die 27-Jährige diesen Zustand. Und gerade am Tag davor ist unerwartet ein Heimbewohner verstorben. Schwermut hat sich wie ein Leichentuch über das Altenheim ausgebreitet.
„Ich wollte nicht in die Pflege“, lacht Mandy Baxmeier. Ihre Sprache trägt die Berliner Färbung des Oder-Spree-Kreises. „Aber dann ist es doch so gekommen. Nach meinem Abi bin ich 2005 zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr hierher gekommen.“ Bald habe sie gemerkt: „Altenpflege macht mir richtig Freude. Jeder Tag ist anders. Es gibt immer was zu lachen.“ Wie in einer Wundertüte erwarte einen in jedem Zimmer eine neue Überraschung. Und – im Leben geht es weiter. Walk on! Also ist Mandy Baxmeier nicht beim FSJ stehen geblieben. Sie wurde Altenpflegerin. Seit 2009 arbeitet sie im Emil-Sräga-Haus. Sie habe wohl von ihrer Mutter die Neigung zum Pflegeberuf geerbt. Die junge Altenpflegerin scheint Spaß an ihrem ernsten Job zu haben: „Gerade wollte eine Frau mit Demenz einen Witz erzählen. Völlig ohne Zusammenhang. Sie hat sich kaputt gelacht. Und dann mussten wir alle mitlachen.“ Dabei nimmt man der Altenpflegerin ab, dass sie nicht über die Menschen spottet – sondern sie mit ihrem Humor wertschätzt.Wie kann sie damit umgehen, wenn eine 88-Jährige Frau nach ihrer Mutter ruft? Walk on. Gehe weiter. „Es ist eine Herausforderung“, erklärt Mandy Baxmeier. „Man muss flexibel sein und sich darauf einstellen.“ Einer alten Frau mit Demenz könne man nicht erklären, dass ihre Mutter tot sei. Besser sei, sich auf ihre Welt einzulassen. Wenn ein alter Mensch nach seiner Mutter frage, gehe es um seine Sehnsucht nach Geborgenheit, Annahme und Wertschätzung. Diese Gefühle könne man betroffenen Menschen vermitteln. Durch entsprechendes Feingefühl, positive Impulse und nonverbale Kommunikation. Mandy fasst zusammen: „Menschen mit Demenz müssen sich verstanden fühlen.“Und wie geht Mandy Baxmeier mit Leiden, Krankheit und Sterben um? „Viel hängt von der Persönlichkeit ab. Mir liegt der Beruf“, erklärt sie. „Natürlich leide ich auch mit“, erzählt die junge Altenpflegerin. „Gestern hatten wir diesen Todesfall“, sagt Mandy Baxmeier. Ihre Stimme fängt leicht an zu beben. „Das hat uns alle total bedrückt.“ Keiner habe damit gerechnet. Die anderen Bewohner seien traurig gewesen. Eine Kollegin habe geweint. „Wir mussten uns gegenseitig trösten.“ Aber man dürfe nicht dabei stehen bleiben. Man müsse versuchen, abzuschalten. Walk on. Es geht weiter.Mandy Baxmeier denkt oft daran, was ihr in der Ausbildung mitgegeben wurde: „Wenn du Leute so behandelst, wie du selbst behandelt werden möchtest, machst du alles richtig. Dann besteht der Beruf nicht zuerst aus Vorschriften, die eingehalten werden müssen. Sondern dann darf ich sein, wie ich bin.“ In diesem Sinne: Walk on.

Der Ausbildungsberuf

Um eine Altenpflegeausbildung zu machen ist ein Realschulabschluss oder auch ein Hauptschulabschluss mit einer bereits abgeschlossenen zweijährigen Ausbildung Vorraussetzung. Die Ausbildung in der Altenpflege ist bundesweit einheitlich durch das Altenpflegegesetz geregelt. Die Ausbildung dauert danach drei Jahre. Sie kann jedoch auch in Teilzeitform durchgeführt werden und in diesem Fall bis zu fünf Jahre dauern. Während der Ausbildung beträgt das Gehalt zwischen 876 und 1038 Euro je nach Ausbildungsjahr. Sehr viele Altenpfleger finden eine Beschäftigung in stationären Pflegeeinrichtungen. Hierzu zählen Alten- und Pflegeeinrichtungen.

 


Filmnachmittag: 2.7.13

Am Dienstagnachmittag haben die MitarbeiterInnen der zusätzlichen Betreuung zum, von den BewohnerInnen lang ersehnten Teil 4 der Filmreihe Mainau, eingeladen. Die Bewohnerinnen und Bewohner hatten viel Freude und kurzweiliges Vergnügen.

Im September ist ein Bewohnerausflug auf die Mainau geplant.

 


Filmnachmittag WM 1996: 24.7.13

„Sommermärchen 2013“ fand am 24.7.2013 das Fußball-Event des Jahres im Emil-Sräga-Haus statt.
12 Bewohner – 4 Frauen und 8 Männer – schauten auf Großleinwand das WM-Endspiel 2013 an. Der erlösende Regen, der an diesem Tag die Sommerhitze durchbrach, war genauso entspannend wie das Tor der deutschen Mannschaft in der 84. Minute.
Bei Brezeln, Erdnüssen, alkoholfreiem Bier und Kaffee genossen die Bewohner diesen Anlass sehr.
2014 kann kommen – und damit die nächste Fußballmeisterschaft.

Im Bild: Maradona, Völler und Loddar


 

Sommerfest

Am 29.6.13 feierte das Sräga-Haus zusammen mit dem Kindergarten St. Martin das Sommerfest des Projektes „Gartenland in Kinderhand“. Neben den vielen Kindern und BewohnerInnen waren auch die ErzieherInnen und Eltern beim „weiß-blauen“ Vormittag dabei. Wie es sich für weiß-blau gehört gab es ein zünftiges Vesper mit Weißwürsten, Brezen und Bier.

 


Frauenchor

Am 28.06.13 besuchte uns der Frauenchor Hilzingen. Die Damen sagen alte weisen und erfreuten unsere BewohnerInnen sehr, die gerne mitsangen oder mitsummten. Zugabe erwünscht!


Sommerfest: 9.7.13

Am 9. Juli hat die AWO-Wohnanalge Freiburgerstraße im Pavillon des Sräga-Hauses und davor ihr traditionelles Sommerfest gefeiert. Der Innenhof war gefüllt mit BewohnerInnen und Angehörigen. Auch OB Ehret begrüßte die BewohnerInnen und .

Im Bild hinten von links nach rechts: Herr Bergmann, Frau Hofmann (Wohnanlage), rechts vorne OB Ehret

 


Prüfung: 28.6.13

Herzlichen Glückwunsch! Frau Corinna Feininger (rechts) hatte am Abned des 27.6.13 im Rahmen einer tollen Feierstunde in der Aula der Mettnauschule das Zertifikat „Fachwirtin für Führung und Organisation in der Altenpflege“ bekommen. Um diesen Anlass mit den KollegInnen zu feiern hat sie am 28.8.13 im Pavillion zu Sekt und Häppchen eingeladen, zusammen mit Frau Commercio (links), die die Prüfung zur Praxisanleiterin mit der Traumnote 1 abgeschlossen hat.

 


Posaunenchor: 23.6.13

Am Sonntagvormittag besuchte uns der Posaunenchor Gottmadingen, dem auch unsere Hausfriseurmeisterin Sigrid Fahr angehört. Die Musiker traten mit einem neuen Programm auf: deutsche Volkslieder mit Posauen arangiert! Die Bewohnerinnen und Bewohner im Innenhof des Sräga-Hauses waren begeistert und sangen gerne mit.

 


Hasenstall

Die Aussenanlage des Hasenstalls ist nun auch fertig. Pflegedienstleitung Frau Menholz hat unserem Emil ein tolles Freilaufgehege spendiert.

 


Hasenstall

Am 16. Juni wurde der Hasenstall feierlich an unser Haus übergeben. Nicht nur die jungen TeilnehmerInnen waren dabei sondern auch deren Eltern, unsere MitarbeiterInnen und BewohnerInnen. Außerdem würdigten OB Oliver Ehret und BM Häusler die Arbeit der 72-Stunden-Aktion! Unser Hase Emil hat nun ein tolles Zuhause!

 


72-Stunden-Aktion: 13. – 16. Juni 13

Auch dieses Mal beteiligt sich das Emil-Sräga-Haus an der Aktion in Kooperation mit der DPSG Singen. Projektverantwortliche im Haus ist Pflegedienstleitung Christina Menholz.

72 Stunden ist der Titel einer Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Katholischen Jugend Österreichs und der Schweizer Jugendverbände.

Alle beteiligten Aktionsgruppen erhalten jeweils eine gemeinnützige soziale, ökologische, interkulturelle oder politische Aufgabe, die sie innerhalb von 72 Stunden lösen sollen.

 

Die 72-Stunden-Aktion als verbandsübergreifende Sozialaktion in Deutschland hat ihren Ursprung im Erzbistum Freiburg. Dort fand die 72-stündige Hilfsaktion vom 4. bis 7. Oktober 2001 zum ersten Mal statt. In diesem Jahr arbeiteten, vom Radiosender SWR3 unterstützt, 7213 Kinder und Jugendliche in 313 Aktionsgruppen. Ähnliche Projekte fanden in den Jahren davor in den Bistümern Paderborn, Essen und Münster sowie in kleinerer Form im Dekanat Weinheim statt. Die Erfindung der 72-Stunden-Aktion nimmt die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) im Offizialatsbezirk Oldenburg in Anspruch. Sie führte sie im Jahr 1993 erstmals durch. Da sich die Aktion als großer Erfolg herausstellte, wuchs die Aktion von diesem Zeitpunkt kontinuierlich. Im Jahr 2004, vom 7. bis zum 10. Oktober, lief die Aktion unter dem Motto 72 Stunden ohne Kompromiss zeitgleich in den sechs südwestdeutschen Diözesen, in Limburg, Mainz, Freiburg, Rottenburg-Stuttgart, Speyer und Trier. Dabei realisierten zirka 30.000 Kinder und Jugendliche 1242 Projekte. Als Medienpartner konnte neben dem Radiosender SWR3 der Saarländische Rundfunk dazu gewonnen werden. Im Jahr 2008 kam es zu einer Einzelaktion des BDKJ im Bistum Hildesheim. Vom 17. bis zum 20. April 2008 veranstaltete er die 72-Stunden-Aktion unter dem Motto 72 STUNDEN. BESSER JETZT. Bei dieser Aktion wurden von 87 Aktionsgruppen, mit insgesamt mehr als 1500 Kindern und Jugendlichen, 100.000 Arbeitsstunden im sozialen Bereich abgeleistet. Die bisher letzte und mit Abstand größte 72-Stunden-Aktion des BDKJ fand unter dem Motto Uns schickt der Himmel vom 7. bis 10. Mai 2009 in den Diözesen Mainz, Freiburg, Rottenburg-Stuttgart, Speyer, Trier, Fulda, Limburg, Köln, Münster, Essen, Paderborn, Erfurt und Aachen statt. Dabei haben rund 100.000 Kinder und Jugendliche in 72 Stunden fast 3000 gemeinnützige Projekte umgesetzt. Damit war die 72-Stunden-Aktion 2009 die bisher größte Jugendsozialaktion in Deutschland. Nach Planungen des BDKJ soll dies aber nicht die größte Sozialaktion bleiben. Im Juni 2013 soll die Aktion das erste Mal bundesweit stattfinden (Quelle: Wikipedia, 2013)

 


5.6.2013: Märchenstunde mit allen Sinnen

5.6.2013 Märchenstunde mit allen Sinnen „Die Bremer Stadtmusikanten“ erzählt von der Märchenpädagogin Martina Wiemer

Am Mittwochnachmittag entführte Frau Martina Wiemer im Pavillon des Emil-Sräga-Hauses die Bewohner in die Welt der Märchen. Bei den Erzählungen von den „Bremer Stadtmusikanten“ und dem „Froschkönig“ wurden die Bewohner interaktiv bzw.“mit allen Sinnen“ in die Märchwelt miteinbezogen. Besonders viel Freude machte den Zuhörern das Märchen von den „Bremer Stadtmusikanten“. Durch die facettenreiche Schilderung und Miteinbeziehung der Zuhörer in das Geschehen der Geschichte verging die Märchenstunde dann wie im Fluge. Und zum guten Schluss der Erzählungen erhielten dann alle Bewohner von Frau Wiemer noch eine kleines Schmuckstück zur Erinnerung aus der doch so klug zurückeroberten Schatztruhe der Stadtmusikanten. Alle Bewohner des Sräga-Hauses und das Sräga-Team freuen sich schon jetzt wieder auf eine nächste Märchenstunde.

 


20.05.2013: Pfingstgottesdienst

Am Sonntag fand im Pavilon der Pfingstgottesdienst statt.

 


Ausstellung im Emil-Sräga-Haus

Im Pavillon des Emil-Sräga-Hauses in Singen ist eine Ausstellung von Bildern zu sehen, die bei der Aufnahme einer CD und eines Videofilms des Spontichor der Radolfzeller AWO-Seniorenwohnanlage mit Schülern der Johann-Peter-Hebel-Schule und der Hohentwiel-Gewerbe-Schule (beide aus Singen) im vergangenen Jahr entstanden sind. Die Kooperation war unter dem Motto des Europäischen Jahres 2012 „Für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ zustande gekommen. Bei den Aufnahmen entstanden interessante Fotos, die mit Mitteln der digitalen Computertechnik von Schülern der Johann-Peter-Hebel-Schule bearbeitet wurden. Die Vernissage fand am 8. Mai von 15 bis 16:30 Uhr im Pavillon des Emil-Sräga-Hauses statt.

Für musikalische Untermalung sorgte dabei die Johann-Peter-Hebel-Schule mit ihrem Bläserensemble unter Leitung von Jochen Freiberg.

Ziel der Kooperation des Pflegeheims mit der Schule ist es, Kontakte zwischen Jung und Alt zu schaffen und gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen.

Die Bilder werden nun für mehrere Wochen im Pavillon des Emil-Sräga-Hauses zu besichtigen sein.

 


Presseartikel Südkurier: 10.5.2013

Singen – Menschen mit Demenz in der Seniorenfamilie. Emilie Arnold lebt trotz der Krankheit normal, aber anders.

Demenz: Was bleibt, wenn alles weg ist

10.05.2013

Von ULI ZELLER

Menschen mit Demenz in der Seniorenfamilie. Emilie Arnold lebt trotz der Krankheit normal, aber anders

„Wo goht’s denn in mein Zimmer?“, fragt Emilie Arnold im schönsten Beurener Dialekt. Schelmisch blinzeln die klaren, blauen Augen der 88-Jährigen über die kupferroten Ränder ihrer ovalen Brillengläser. Zum zehnten oder elften Mal an diesem Mittag die gleiche Frage: „Wo goht’s denn in mein Zimmer?“ Und sie wird heute wohl noch öfter nachhaken. Was ist bloß mit Emi los?

Es war in einer Nacht. Vor etwa zwei Jahren. Da klingelte das Telefon bei ihrem Sohn. Die Mutter Emilie war dran: „Alwin. Essen isch fertig. Kommed ihr?“ „Aber Mutter, es ist mitten in der Nacht“, gähnte Alwin. Im Laufe der Zeit wurde Emilie Arnold dann im Alltag unsicherer – immer häufiger stürzte sie. Als die Hilfe von Angehörigen und Sozialstation nicht mehr ausreichte, musste sie ihre Wohnung aufgeben. Sie lebt jetzt im Emil-Sräga-Haus in der Singener Südstadt. „Hilfsch du mir?“, fragt sie mit ihrem verschmitzten Lächeln, das zum Mitlachen ansteckt.

Emilie Arnold ist einer von mehr als einer Million Menschen in Deutschland mit Demenz. Wie kann man sich eine Demenz vorstellen? Im Laufe des Lebens wird ein Mensch reicher an Wissen, Worten, Fähigkeiten, Erinnerungen und inneren Bildern. Schätze stapeln sich wie ein Haufen Geldscheine. Von unten nach oben. Fegt die Demenz wie ein Wind über ein Leben hinweg, räumt sie diesen Stapel ab: Von oben nach unten. Schein für Schein.

Zuerst hat Emi Arnold vergessen, was sie gerade eben gegessen hat. Dabei war es ihr Leibgericht: Fisch vom Bodensee. Die dynamische, lebenslustige Emilie Magdalena Arnold hat viele solcher Scheine angehäuft, die nun fort gewirbelt werden: Abenteuerliche Campingurlaube und rasante Fahrten auf dem Motorroller. Spritzige Wasserskifahrten und beschwingtes Segeln auf dem Bodensee. Ganze Erlebniswelten – fort! Gestohlen, geraubt, abhanden gekommen. Einfach nicht mehr abrufbar.

Emilie Arnold hält sich heute noch schallend lachend den Bauch, wenn man sie an Szenen aus Filmen wie „Witwer mit fünf Töchtern“ mit Heinz Erhard erinnert. Schließlich arbeitete sie Ende der 50er-Jahre als Platzanweiserin im Singener Kino Central. Heute ist sie selber darauf angewiesen, dass ihr jemand zeigt, wo ihr Platz ist. Früher blühte Frau Arnold auf, wenn sie an den Bodensee kam. Heute zieht ein Ausflug auf die Mainau fast spurlos an ihr vorbei. Die ehemalige Wasserratte sitzt auf dem Trockenen.

In einer Seniorenfamilie des Emil-Sräga-Hauses in der Freiburgerstraße ist Emilie Arnold jetzt zuhause. Dort kann sie wenigstens noch den kleinen Leidenschaften ihres Lebens nachgehen. Kochen ist so ein Hobby. Kann sie nun auch die Zutaten nicht mehr selber besorgen und die Mahlzeiten nicht mehr alleine zubereiten, wird sie zumindest mit hinein genommen. Gemüse putzen, Wurst schneiden oder den Brei umrühren – einfache Tätigkeiten unter Anleitung. Die Gerüche aus dem Kochtopf docken dabei direkt im Gehirn an. Zwiebeldunst, Wurstgeruch und das Aroma des Breis wecken Erinnerungen und Gefühle. Die unteren Scheine des Stapels sollen dadurch noch eine Weile erhalten bleiben.

Emilie Arnold sitzt nun in ihrem Rollstuhl und fragt mit ihrem unbeholfenen und zugleich unbeschreiblich charmanten Lachen: „Hilfsch du mir?“

 


07.5.2013: Filmnachmittag

Am Dienstag Nachmittag hatten die KollegInnen der zusätzlichen Betreuung zum beliebten Filmnachmittag geladen. Heute gab es den vierten Teil des Films über die Arbeit auf der Insel Mainau zu sehen. BewohnerInnen und MitarbeiterInnen genossen die Zeit sichtlich.

 


3.5.2013: Gartenprojekt

Zusammen mit dem Kindergarten St. Martin bewirtschaften unsere BewohnerInnen ein Gartenstück auf dem Gelände des Sräga-Hauses. Die Kinder des Kindergartens kommen jeden Freitag zu uns ins Haus um zusammen mit MitarbeiterInnen der zusätzlichen Betreuung und unseren BewohnerInnen das Projekt „Gartenland in Kinderhand“ zu pflegen. Am heutigen Freitag hatte unsere Irmi die Aussaat vorbereitet.


29.4.2013 Sehtestaktion

Den ganzen Montag lang war unser mobiler Optiker Christop Zauner im Haus um BewohnerInnen und MitarbeiterInnen einen Sehtest anzubieten. Auch die BewohnerInnen der benachbarten Seniorenwohnanlage Freiburgerstraße kamen gerne um sich einem Augentest zu unterziehen.


26.4.2013: Besuch Domäne

Am Freitag Vormittag besuchten Bewohnerinnen und Bewohner die Domäne am Hohentwiel zusammen mit unseren MitarbeiterInnen der zusätzlichen Betreuung nach § 87b SGB XI.

Die Domäne Hohentwiel geht historisch auf eine Klosteranlage aus dem 10. Jahr-hundert sowie dem Versorgungsbetrieb der Festung zurück. Der alte Gutshof wurde 1868 erbaut.
Von der Domäne Hohentwiel werden insgesamt 240 ha Grünland und 10 ha Ackerland bewirtschaftet. Die Flächen sind auf drei Standorte verteilt:
Das Naturschutzgebiet Hohentwiel, wird mit Schafen und Ziegen bewirtschaftet und umfasst 100 ha.
Das Naturschutzgebiet Hausener Aachried wird mit Hinterwälder-Rindern beweidet um umfasst ca. 50 ha.
Der Truppenübungsplatz Immendingen wird als reiner Hütestandort mit Schafen bewirtschaftet und umfasst ca. 100 ha (nicht zu besuchen).
Auf dem Hof leben vier Personen und führen den vielfältigen Betrieb im Haupter-werb.
Der Tierbestand umfasst 750 Mutterschafe und 60 Ziegen, sowie 20 Mutterkühe.
Besonderer Wert wird auf den Erhalt alter Haustierrassen gelegt. So ist z. B. eine kleine Herde Bayerisches Waldschafe zu finden, sowie eine Herde von Hinterwälderrindern, beides vom Aussterben bedrohte Rassen.
Aber nicht nur alte Haustierrassen werden auf der Domäne gepflegt, sondern auch alte Obstsorten auf ca. 20 ha Streuobstwiesen.
Der Betrieb verfügt über ein eigenes Schlachthaus und einen Hofladen, in dem die Schafprodukte verkauft werden: Wurst, Felle, Wolle und Filzartikel, sowie Saft, Most und Edelbrände von den eigenen Streuobstbäumen. Das Fleisch wird in der Region an Metzgereien, Gastronomie und Privatkunden vermarktet.

 


Presseartikel Südkurier: 20.4.13

Nachfolgend der Presseartikel mit den Worten: „Vorzeige-Altenheim in Singener Süden!“

Mit Gitarre und Volksliedern im Frühwahlkampf – so präsentierte sich der SPD-Bundestagskandidat Tobias Volz bei seinem Besuch im Emil-Sräga-Haus der Arbeiterwohlfahrt. In einer der Wohnfamilien des Hauses besuchte er die Senioren, griff zur Gitarre und veranstaltete eine kleine Singstunde mit den betagten Bewohnern – im durchaus spontanen Wunschkonzertformat und mit stimmlagenfreundlichen Tonartanpassungen. Der Kandidat präsentiert sich mit unkonventionellen Methoden volksnah, übt sich in Smalltalk, baut rasch eine Verbindung zu den Senioren auf und schäkert ohne Berührungsängste mit ihnen. Und auch die betagten Bewohner der Wohnfamilie sind dabei, singen die Volkslieder auswendig mit, lassen sich auf den Dialog mit dem Politiker ein. Eine der alten Damen verabschiedet ihn mit dem Satz: „Das hat uns jetzt gut gefallen.“

Doch die Tuchfühlung mit den Bewohnern des Vorzeige-Altenheims im Singener Süden war nicht der einzige Zweck von Volz’ Besuch. Der SPD-Kandidat ist auf Informationstour durch soziale Einrichtungen im Landkreis Konstanz. Im Gespräch mit Heimleiter Dominik Eisermann und Pflegedienstleiterin Christina Menholz diskutiert er Themen wie Pflegekonzepte, Arbeitszeitregelungen für Altenpflegekräfte und die Finanzierung der Altenpflege. Um Informationen über die Pflegelandschaft im Kreis zu bekommen, aber auch um eigene politische Vorstellungen einem Praxistest zu unterziehen. Dabei präsentiert sich Volz, der einen privaten Pflegedienst in Allensbach betreibt, als Fachmann aus der Branche, der die Zusammenhänge überblickt.

Das Pflegekonzept des Emil-Sräga-Hauses trifft bei Volz auf ungeteilte Zustimmung. In sieben Wohngruppen, die Familien heißen, leben je zehn Bewohner, vier Präsenzkräfte pro Wohnfamilie versorgen die Menschen rund um die Uhr, statt einer zentralen Großküche gibt es in jeder Wohnfamilie eine kleinere Küche – mit einem von allen Seiten zugänglichen Herdblock, den auch Rollstuhlfahrer erreichen können, wie Heimleiter Eisermann erklärt. „Wir versuchen, hier Strukturen zu erhalten, die von zu Hause bekannt sind“, so Eisermann weiter.

Damit das möglich ist und die Bewohner eine möglichst „schöne Tagesstruktur“ haben, so Pflegedienstleiterin Christina Menholz, müsste man mit Schichtarbeit leben. An dieser Stelle des Gesprächs kommt ein wenig Kontroverse auf. Denn Tobias Volz kontert solche Aussagen mit dem Argument, dass es bei der klassischen Einteilung in Früh- und Spätschicht an Phantasie fehle, um Arbeitszeitmodelle zu schaffen, die auch den Bedürfnissen der Pflegekräfte entgegenkommen. Das ist für Volz ein entscheidender Faktor, um genügend Fachkräfte für die Altenpflege zu bekommen. Denn über zwei Dinge waren sich alle einig: Mit einem Mindestlohn von 8,75 Euro pro Stunde findet man im Bodenseeraum keine qualifizierten Arbeitskräfte; und Fachkräfte aus dem Ausland zu holen, würde die Pflege in Deutschland weiter unter Druck setzen. Er selbst habe in seinem Unternehmen einen Mütterdienst mit Arbeitszeiten von 8 bis 12 Uhr eingerichtet und sehr gute Erfahrungen damit gemacht, sagt Volz.

Bleibt noch das Thema Finanzierung von Pflege. Bei der Pflegeversicherung müsse man aufpassen, dass es keine Zwei-Klassen-Pflege gibt, wie es bei der Krankenversicherung bereits der Fall sei. Und Volz wagt sich an ein heikles Gedankenspiel: Da die Pflege schon längere Zeit unter Druck stehe, sei es für ihn nicht undenkbar, einen Feiertag für die Finanzierung guter Pflege zu opfern. Weiter könnte man vom Smalltalk nicht entfernt sein.

 


Filnnachmittag Mainau 2

Forsetzung gewünscht! Die BewohnerInnen waren vom ersten Teil des Mainaufilms über die Arbeit im Hintergrund der Insel Mainau sehr begeistert, so dass heute am 9. April 2013 die gewünschte Fortsetzung in Rahmen des Nachmittagskinos erfolgen konnte.

 


Ostergottesdienst

Um 10:00 Uhr am 1. April hatte Herr Zeller die BewohnerInnen zum Ostergottesdienst ins Pavillon eingeladen. Auch Angehörige, Ehrenamtliche und Mitarbeiterinnen begleiteten die Bewohnerinnen zum Gottesdienst, so dass schnell alle Plätze besetzt waren.

 


Modemobil

Modeschau im Sräga-Haus! Schon am Wochenende davor waren die Bewohnerinnen im Haus auf Montag, den 18.03.2013 gespannt. Der mobile Modeservice von Frau Martina Modrow gastiert im Frühjahr und Herbst bei uns um den BewohnerInnen die neue Mode vorzuführen. Natürlich darf anschließend auch einkauft werden. Angehörige, BewohnerInnen und Mitarbeiter haben an diesem Nachmittag viel zu tun und zu entscheiden was am Besten ausschaut. Es war ein schöner Nachmittag. Wir freuen uns schon auf die Herbstkollektion.

 


Filmnachmittag Mainau

Am 12.03.2013 war wieder einmal Kino angesagt. Das 87b-Team hatte für diesen Nachmittag einen Film über die Mainau vorbereitet. Die BewohnerInnen waren begeistert von den Hintergrundinformationen über die schöne Insel. Wie viele Mitarbeiterinnen benötigt werden um alles so prächtig aussehen zu lassen.

 


Geburtstagskaffee

Am Donnerstag, den 7.3.2013 haben die KollegInnen der zusätzlichen Betreuung die BewohnerInnen auf einen Kaffeenachmittag ins Pavillon eingeladen. Monatlich gibt es eine Kaffeerunde für die BewohnerInnen, die im abgelaufenen Monat ihren Geburtstag gefeiert hatten. Bei Kaffee, Torte und Plausch geht der kurweilige Nachmittag viel zu schnell vorbei.

 


Mitarbeiterabend

Am 22. Februar hatte unsere Irmi die KollegInnen in den Pavillon des Sräga-Hauses eingeladen. Sie hatte das im Gartenprojekt mit dem Kindergarten St. Martin vorbereitete Sauerkraut schon seit Stunden gekocht. Dazu reichte sie frisches Bauernbrot und Bratwürstle. Es schmeckte allen sehr gut.

 


BewohnerInnenchor

12. Februar 2013: Einmal im Monat probt unser BewohnerInnenchor zusammen mit Mitarbeiterinnen der zusätzlichen Betreuung. Die Bewohner sind mit Freude und Begeisterung dabei.

 


Filmnachmittag Seegfrörne 1963

Am Dienstag, den 5.2.2013 begeisterte das Team der zusätzlichen Betreuung die BewohnerInnen mit einem Film über die Seegfrörne von 1963. Das einmalige Filmmaterial hatten die Kolleginnen von einem Zeitzeugen bekommen.

1963 war der Bodensee das letzte Mal komplett zugefroren. Davor hat es den See erst 1880 wieder erwischt. Man sieht, dass es ein sehr seltenes Naturschauspiel ist. Man konnte dann auch wirklich zu Fuß über den See wandern, z.B. auf die Schweizer Seite, einige sind von Konstanz nach Hagnau gelaufen oder auch mit Schlittschuhen gefahren.Es gab Eisprozessionen, Feste, man landete mit Sportflugzeugen auf dem Eis oder fuhr einfach mal mit seinem alten DKW (später Audi) über das Gefrorene (deshalb auch Seegfrörne im hiesigen Dialekt genannt). Dieser Winter war ab Ende November´62 schon ein richtiger Eiswinter mit Temparaturen bis -20 Grad. Dies zog sich auch noch bis Anfang März 1963 hin. Das kann man sich heute garnicht mehr vorstellen. Frost über 3 Monate. Deshalb konnte der gesamte See auch zufrieren. Der Bodensee fror komplett am 6/7.2.1963 zu und beendet war die Seegfrörne offiziell am 10.3.1963. Also fast 5 Wochen Eis. Unvorstellbar! Dies wird wohl die nächsten Jahrhunderte nicht mehr passieren. Schade eigentlich, weil diese Seegfrörnen wirkliche faszinierende Naturereignisse sein müssen.


Fasnacht Wohnanlage

Die benachbarte Seniorenwohnanlage Freiburgerstraße hatte am Dienstagnachmittag die BewohnerInnen der Wohnanlage in den Pavillon zu einem närrischen Mittag eingeladen. Alle Plätze waren schnell besetzt.

 


Schmutziger Dunschtig

Am Donnerstag, den 7.2.2013 waren im Pavillon des Emil-Sräga-Hauses die Narren los! Die Kolleginnen der zusätzlichen Betreuung hatten die Bewohnerinnen und Bewohner zum Faschingsnachmittag geladen. Es gab ein tolles Programm mit Büttenreden. Ein ehrenamtlicher Alleinunterhalter sorgte für die entsprechende musikalische Fasnetsmusik. Es durfte getanzt und geschunkelt werden. Bei Kaffee, Sekt, Punsch, Berlinern und Brezeln verging der Nachmittag wie im Flug.

 


Aktion zum Boys´ Day am 25. April 2013

Ist Pflege und Betreuung von alten Menschen ein Beruf für Jungen? Ein ganz klares: Ja! Überzeugt euch, wie ihr gebraucht werdet, wie ihr einen interessanten, vielseitigen und wertvollen Beruf finden könnt. Bei uns leben immer 10 Senioren zusammen in einer „Familie“, hier wird alles für und mit den Senioren gemacht. Werft eure Vorurteile über Bord, investiert diesen Tag und überzeugt euch selber!

Kontakt:

Dominik Eisermann (Heimleiter)

Tel: 07731 / 91 25 4 180
Fax: 07731 / 91 25 4 88
E-Mail: eisermann.seniorenfamilie@awo-konstanz.de

 

Christina Menholz (Pflegedienstleitung)

Tel: 07731 / 91 25 4 181
Fax: 07731 / 91 25 4 88
E-Mail: menholz.seniorenfamilie@awo-konstanz.de

 


Vortrag „Schmerzen bei Demenzkranken, 22.01.2013

In Zusammenarbeit mit ALFA (Alten- und Familienservice) findet am 22.01. von 17 bis 19 Uhr ein Vortrag im Emil-Sräga-Haus in Singen, Freiburger Str. 1, statt. Die Dipl. Psychologin & MAS Palliativ Care Heike Wawersich wird über Wahrnhemen, Verstehen und Handeln bei Schmerzen sowie die über die Schwierigkeiten der Schmerzbehandlung bei sterbenden demenziell erkrankter Menschen referieren. Leiden und Sterben demente Menschen anders? Dies ist ein weiteres Thema dieses Vortrages, zu dem eine Voranmeldung erbeten wird, da die Teilnehmerzahl auf 35 Personen begrenzt ist. Eintritt: 6,-. Infos bei ALFA; 07731 / 83505255, Fr. Glocker